Individuelle digitale Lösungen für effiziente Abrechnungen und papierloses Arbeiten im und mit dem Deutschen Hausärzteverband. 

Im Gespräch mit Marco Spitzer (Leiter IT Systems des HÄVG-Rechenzentrums) und Marian Lamza (Teamleiter Datacenter)

Unendlich viele Abrechnungen werden pro Quartal wie selbstverständlich pünktlich zwischen Krankenkasse und Hausarzt abgewickelt. Mit wenig Aufwand für die Hausärzte und Krankenkassen. So selbstverständlich es aussieht, ist es aber nicht.

Dahinter steht eine digitale Abrechnungsstrecke, die von der Abteilung IT Systems betreut wird. Darüber hinaus sind es die eher alltäglichen Computerdinge, die erledigt werden müssen. Bei technischen Problemen mit Hard- oder Software helfen die IT-Expert:innen den User:innen schnell. Doch die Aufgaben der Kolleg:innen gehen über Hilfe bei technischen Problemen oder Schrauben im Serverraum hinaus. Sie verstehen sich als Business Enabler und bringen das HÄVG Rechenzentrum und die HÄVG AG mit technischem Know how voran. Wir haben uns mit Marco Spitzer, dem Leiter der IT Systems und Marian Lamza, Teamleiter Datacenter, zu einem kurzen Interview getroffen.

Eure Aufgaben sind vielfältig. Kannst Du uns einen Einblick geben, was ihr genau macht?

Wir betreuen die Abrechnungsstrecke des Hausärzteverbands. Das heißt, wir sind dafür verantwortlich, dass die Hausärzte, die an der HZV teilnehmen, ihr Geld bekommen. Oberste Priorität hat für uns die zuverlässige Abrechnung zwischen Arzt und Krankenkasse, die über unsere Server läuft. Außerdem sorgen wir dafür, dass unsere 440 Kolleg:innen deutschlandweit ohne technische Probleme arbeiten können. Neben der Arbeit am Hauptstandort Köln kann es vorkommen, dass wir mal in Berlin, Hessen oder Baden-Württemberg unterwegs sind. Diese Betreuung sieht unterschiedlich aus: Wir tauschen Mäuse und Tastaturen aus, aber kümmern uns auch um die Sicherheit im IT-Umfeld.

Das klingt nach vielen Aufgaben. Seid ihr ein großes Team?

Aktuell sind wir 28 Mitarbeitende und gliedern uns in fünf Teams: Service Desk, Network, Applications, Web Applications und Datacenter. Bei uns muss nicht jede:r alles können, sondern ist auf seinem Gebiet gut. Wir haben alle unsere Fachgebiete, schauen aber auch über den Tellerrand.

Euer Arbeitsalltage sieht somit je nach Fachgebiet unterschiedlich aus?

Genau! Es gibt Kolleg:innen, die sich um den Tagesbetrieb kümmern, und Kolleg:innen, die in Projekten arbeiten. Projektarbeit meint die Betreuung der Fachabteilungen: Wie können wir die Arbeitsweise der Abteilungen aus IT-Sicht optimieren und unterstützen? 

Gerade sind wir dabei, unser Portfolio an Systemen zu homogenisieren und optimieren. Wir wollen weg von Individuallösungen und vielen verschiedenen Systemen. Aktuell sind wir 80 bis 90 Prozent im Tagesbetrieb, da bleibt wenig Zeit für die Projektarbeit. Unser Ziel ist es, den Tagesbetrieb auf 30 Prozent zu senken und mit 70 Prozent die Projektarbeit für die Fachabteilungen voranzutreiben. 

Was konntet ihr bisher auf diesem Weg umsetzen?

Wir haben alte Systeme erneuert, Silos aufgebrochen und durch Produkte und Lösungen ersetzt, die besser skalieren. Zum Beispiel arbeiten wir jetzt mit Office 365. Darüber hinaus bieten wir wöchentlich eine Sprechstunde für die Fachabteilungen an, bei der es nicht nur um technische Probleme geht, sondern auch darum, Programme und Features zu verstehen und sie optimal zu nutzen. Wir verstehen uns als Partner für die anderen Fachbereiche, unterstützen unseren Kolleg:innen und helfen, Prozesse zu optimieren.

Wie vermittelt Ihr Euren Kolleginnen und Kollegen, was durch die digitalen Lösungen besser sein könnte?

Wir haben unsere interne Kommunikation angepasst und schreiben seit neuestem einen Blog und einen regelmäßigen Newsletter, über die wir unsere Kolleg:innen informieren. Zudem haben wir unsere Büros offener und einladender gestaltet, um intern sichtbarer und präsenter zu sein. Als nächstes wollen wir den Status von Tickets transparenter gestalten, sodass die User:innen nachvollziehen können, wie weit wir mit der Bearbeitung ihrer Anfrage sind.

Aktuell sind bei euch einige Stelle ausgeschrieben. Warum sollten sich Jobsuchende bei euch bewerben? 

Wir sind ein super Team aus vielen unterschiedlichen Köpfen und arbeiten sehr gut und professionell miteinander. Wir können uns aufeinander verlassen. 

Darüber hinaus bieten wir viele Entfaltungsmöglichkeiten: Jede:r ist dazu angehalten, nicht nur auf seinen Fachbereich zu schauen, sondern mit den anderen Bereichen zusammen zu arbeiten. Und diese Zusammenarbeit kann ganz unterschiedlich aussehen.

Wie könnte ich Teil eures Teams werden?

Wir bieten auf unserer Webseite die Möglichkeit einer Online-Bewerbung. Bei weiteren Fragen läuft der Kontakt zu uns über unsere HR-Abteilung. Die Kolleg:innen dort können allen Interessierten schnell weiterhelfen.

Marco und Marian, vielen Dank für eure Zeit und das Gespräch!

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Über den Autor

Annabell Selz

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