Konzept / Grundlagen

Viele Patienten kennen das Prozedere: Man kommt mit einem Leiden zum Hausarzt und im Zweifelsfalle überweist er weiter an einen Spezialisten. Aber auch der direkte Weg zum Spezialisten kann für den normalen Patienten schwierig sein: welcher Facharzt ist der richtige für mein Leiden? Wo bekomme ich einen Termin? Wer kümmert sich um die Nachbehandlung?

Ein Großteil des Problems liegt in einem eher zufälligen Behandlungspfad. Da entscheiden nicht Symptome und Verfassung des Patienten über den richtigen Weg zur Genesung, sondern eher die Terminverfügbarkeit der angerufenen Fachärzte. Und die ganzheitliche Betrachtung bleibt sowieso auf der Strecke. Schließlich sieht jeder Experte immer nur einen gewissen Teil des Problems und ist dabei weder über die Patientenhistorie noch über die Krankengeschichte der Familie des Patienten im Bilde. Es fehlt also an Information, Steuerung und Kommunikation zwischen den Ärzten – und hier kommt die HZV ins Spiel.

Ganzheitliche Versorgung, weniger Bürokratie

Die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) legt den Fokus auf die ganzheitliche Versorgung des Patienten. Hierzu ist der Hausarzt für den Patienten die wichtigste Anlaufstelle, da alle Befunde anderer Institutionen und Fachärzte bei ihm zusammenlaufen. Dies wiederum gewährleistet dem Hausarzt einen vollständigen Überblick über die Beschwerden des Patienten. Er kann mögliche Zusammenhänge einfacher erkennen und auf Basis dessen eine optimale Behandlung gewährleisten. Zugleich wird dem Patienten Arbeit abgenommen, da der Hausarzt die Versorgung koordiniert und ihn im Zweifelsfall direkt an einen geeigneten Spezialisten überweist. Die Teilnahme an der HZV ist einfach und direkt in der Hausarztpraxis zu erledigen.

Auch für die Hausärzte selbst bietet die Hausarztzentrierte Versorgung einige entscheidende Vorteile. Zunächst bietet die HZV den Ärzten eine im Durchschnitt höhere Vergütung als im KV System und ermöglicht ihnen durch lange Vertragslaufzeit eine sichere Perspektive. Der Beitritt selbst ist bestechend einfach: Neben einer Teilnahmeerklärung für den jeweiligen HZV-Vertrag benötigt der Arzt lediglich die hausarzttypischen Qualifikationen und ein passendes HZV-Modul in seiner Praxissoftware.

Einfache Handhabung der Ärztesoftware

Nachdem der Arzt die Bestätigung zu seiner Teilnahme an der HZV erhalten hat, kann er ein entsprechendes HZV-Modul für seine Praxissoftware freischalten. Dieses wiederum erleichtert die Dokumentation und Abrechnung mit den Krankenkassen. Das erspart dem Arzt eine Menge Bürokratie und wertvolle Arbeitszeit. Schulungen ermöglichen den Praxisteams außerdem einen lückenlosen Einblick in die Prozedere der HZV und zeigen ihnen, wie sie deren Vorteile optimal für sich nutzen können.

 

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